Stadtlohn verspielt Aufstieg in die Verbandsliga – dennoch eine sehr gute Saison gespielt

Am letztem Spieltag der Verbandsklasse gab es am 22.04. das Entscheidungsspiel  zwischen den beiden Siegern der Verbandsklasse Gruppe 1 und Gruppe 2. Stadtlohn hatte 6 Siege  und 34 Brettpunkte vorzuweisen, Greven brauchte eine Runde weniger spielen und hatte  4 Siege, eine Niederlage und 25 Brettpunkte erreicht. Stadtlohn war Favorit und lag auch in der Finalrunde vorn, ein 4:4 sollte für den Aufstieg reichen, bei einer Niederlage wäre Greven Aufsteiger in die Verbandsliga.

Warum der Ligabetrieb im Münsterland so kompliziert in zwei Vorgruppen mit 5-6 Teams durchgeführt wird, um die Auf- und Abstiegsentscheidungen dann letztendlich von einem einzigem Spiel abhängig zu machen, scheint nicht ideal, denn früher wurde auch schon mal in Gruppen mit elf Teams und jeder gegen jeden gespielt.

Leider waren an diesem entscheidenden Tag einige Spieler nicht einsatzbereit, kurzfristige Corona-Erkrankungen kamen auch noch hinzu und Terminverlegung war leider nicht machbar. Dennoch fuhren wir nicht ganz ohne Hoffnung nach Greven.

Bereits nach einer Stunde einigten sich Svetlana (Brett 5) und Martin (Brett 6) mit ihren Gegnern auf Remis. Da wollte wohl niemand seine letzte Saisonpartie verlieren. Danach gab es in der Folgezeit keine weiteren Ergebnisse, aber es sah schon nicht mehr gut für uns aus. Peter (Brett 2) hatte eine Figur weniger und Michael (Brett 8) ein Doppelturmendspiel mit zwei Minusbauern. Josef (Brett 1) hatte ein Bauernopfer angeboten, sein Gegner traute sich nicht, dieses anzunehmen. Daniel (Brett 3), Elisabeth (Brett 4) und Alfred (Brett 7) standen ausgeglichen. Dann keimte etwas Hoffnung auf, denn der Gegner von Elisabeth wollte kein Remis und überschätzte seine Stellung. Dies nutzte Elisabeth aus und konnte gewinnen. Daniel lehnte ein Remisangebot ab, da leider nicht nur Michael aufgeben musste, sondern auch Alfred, da er im Endspiel einen Fehler machte. Somit stand es nach drei Stunden 2:3. Daniel musste dann aber doch ins Remis einwilligen, es drohte sonst sogar, das er leer ausging. (Stand: 2,5:3,5). Josef hatte leider zwischenzeitlich die Möglichkeit verpasst, in ein wohl gewonnenes Endspiel abzuwickeln. Jetzt befand er sich in ein schlechteres Endspiel mit Turm gegen Läuferpaar, welches er aber geschickt ins Remis abwickelte. Peter konnte überraschender Weise seine Verluststellung auch zum Remis abwickeln, zwischenzeitlich dachten einige Zuschauer, das Spiel gewinnt er noch. Das war aber leider nicht möglich. So war unsere erste Saisonniederlage mit 3,5 : 4,5 am letztem Spieltag besiegelt (23.04.23 jk).

 
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SF Stadtlohn II schlägt SK Gescher II mit 5 : 3

Mit einer starken Leistung beendete unsere zweite Mannschaft die Saison 2022/23. In der letzten Runde der Bezirksliga konnte SK Gescher II mit 5 : 3 geschlagen werden.

Dabei begann das Match mit einer -für uns unglücklichen- Premiere: wohl zum ersten Mal in seiner 70-jährigen Schachlaufbahn vergaß Herbert einen Schachtermin… Somit ging der Punkt am dritten Brett kampflos an die Gescheraner. Nach einem schnellen Remis von Reinhold an Brett 7 folgten dann drei Siege für Stadtlohn. Ralf (Brett 6) konnte bereits in der Eröffnung einen Springer gewinnen und gab diesen Vorteil nicht mehr aus der Hand. Othman stand am 8. Brett lange Zeit unter Druck, konnte sich dann aber befreien und mit einem Mehrbauern in ein gewonnenes Endspiel abwickeln. Alfred (Brett 2) erhielt nach Läufereinschlag auf f7 einen starken Angriff, den sein Gegner nur mit Figurenverlust parieren konnte. Nachdem dann auch noch die Dame verloren ging, war auch diese Partie zu unseren Gunsten entschieden. Beim Zwischenstand von 3,5 : 1,5 spielten dann noch Martin (1), Michael (4) und Marcel (5). Alle drei konnten bis ins Endspiel das Gleichgewicht halten, und so endeten diese drei Partien jeweils Remis.

Damit belegt unsere Zweite in der Endabrechnung mit 2 Siegen, 3 Unentschieden und 2 Niederlagen den 9. Platz von 12 Mannschaften. (16.04.23 as)

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Saison Endspurt

Am Karfreitag und am kommenden Freitag findet kein Vereinsabend statt.
Am 15.04. geht es in der letzten Runde der Bezirksliga für unserer zweiten Mannschaft darum, die Klasse zu halten. Eine Woche (22.04.) später ist dann die erste Mannschaft an der Reihe und hat die Möglichkeit, mit einem Unentschieden in Greven den zweiten Aufstieg in Folge zu feiern. (zu finden unter: Termine)

Die letzten beiden Runden in der Vereinsmeisterschaft am 28.04. und 19.05. setzten dann den Schlusspunkt der Saison (siehe unter: Vereinsturniere).

Zwischendurch findet ja die FIDE-WM statt und mittlerweile werden die Partien mittels Schachprogramm kommentiert (zu finden unter: dies und das).

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Leon, Lennart und Lennard bei den NRW-Schulschach-Landesmeisterschaften in Hamm am Start

Am vergangenen Freitag fand in Hamm die NRW-Schulschach-Landesmeisterschaft 2023 statt. Insgesamt 223 Teams mit mehr als 1.000 Spielern/Spielerinnen nahmen an diesem bisher “größten Schulschachfinale dieses Jahrtausends” teil. Mit Betreuern, Schiedsrichtern und Turnierleitern waren mehr als 1500 Personen vor Ort.
In verschiedenen Altersklassen wurden jeweils sieben Runden im Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 13 Minuten + 2 Sekunden pro Spieler gespielt. Das Geschwister-Scholl-Gymnasium Stadtlohn hatte sich mit zwei Teams für dieses Turnier qualifiziert.
In der Jahrgangsklasse 2008/09 nahmen 44 Mannschaften mit jeweils vier Spielern teil. Im Stadtlohner Team waren unsere Jugendspieler Leon und Lennart Lammerding, Lennard Steggemann und als Betreuer Alfred Schley mit dabei. Nach zwei Siegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen belegte das Stadtlohner Team am Ende den 25. Platz.
Für unsere Jungs war die Teilnahme an diesem Turnier ein ganz besonderes Erlebnis.
(26.03. as)
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Stadtlohn – Ochtrup 5 : 3 – Finale in Greven

In der zweiten Aufstiegsrunde zur Verbandsliga war Ochtrup zu Gast in Stadtlohn. Beide Teams mussten auf einige ihrer Stammspieler verzichten, die Stadtlohner Reservisten erwiesen sich als die stärkeren, was letztendlich den Mannschaftserfolg ausmachte.
Als erstes war heute Josef fertig. Er verschaffte sich einen Eröffnungsvorteil, sein Gegner versuchte dann, mittels Figurenopfer das Blatt zu wenden, was aber nicht gelang. Leider musste sich kurz darauf Daniel nach fast zwei Jahren mal wieder geschlagen geben, seine Königsstellung hatte zu große Schwachstellen. Jochem, der zwischendurch nicht so gut stand, und Elisabeth einigten sich mit ihren Gegnern auf Remis. Beim Stand von 2 : 2 tat sich dann eine Weile nicht viel. Die Endscheidung fiel, wie anfangs erwähnt, dann an den beiden hinteren Brettern, wo Martin und Luc sich dann doch durchsetzten konnten und uns mit 4 : 2 in Führung brachten. Marcel und Bert spielten dann ihre guten Positioen nicht aus und sicherten dann mit Punkteteilungen den 5 : 3 Erfolg (25.03.23 jk).

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VM Runde 4

Am Freitag (24.02.) wurden vier Partien der vierten Runde gespielt. Elisabeth und Martin einigten sich auf Remis, da die Eröffnung für keine Seite einen Vorteil brachte. Auch Ralf und Reinhold teilten sich den Punkt, womit beide zufrieden waren. Josef wurde seine Favoritenrolle gerecht und konnte schon in der Eröffnung die Initiative übernehmen. Marcel übersah dann einen Zwischenzug der gegnerischen Dame und Materialverlust war die Folge. In der vierten Partie am Abend verbrauchte Alfred viel Zeit gegen Herbert, hatte aber mit Turm gegen Läufer mit Bauer materiellen Vorteil. Die Zuschauer überlegten nun, ob das Eindringen der Schwerfiguren auf der zweiten Reihe für Alfred ausreichend für den Erfolg sein wird, oder ob Herberts Freibauern am Damenflügel ausreichenden Gegenangriff bietet. Leider übersah Herbert  das Eindringen der gegnerischen Dame und Matt war nicht mehr zu verhindern.
Die Auslosung der fünften Runde erfolgt leider erst später, da nach dem Spieltag noch drei Ergebnisse offen sind. Nachverlegungen sollten zumindest für die nachfolgenden Runden möglichst vermieden werden.
Hier geht es zum Zwischenstand (24.02.23 jk)

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Stadtlohn ist Meister der Verbandsklasse Gr. 1

Durch einen 5,5 : 2,5 Erfolg bei der Zweitvertretung aus Dülmen, konnte sich die erste Mannschaft den ersten Platz in der Verbandsklasse sichern.
Zusammen mit Hiltrup spielt man nun mit den beiden Erstplatzierten der Gruppe 2 um den Aufstieg in die Verbandsliga.

Die Dülmener brauchten einen Sieg um nicht in  die Abstiegsrunde zu geraten. Dafür wurde dessen Mannschaft verstärkt (Brett 2  und Brett 3 kamen zuvor nicht zum Einsatz). Dadurch bekamen Josef Kloster den DZW-Stärksten bzw. Marcel Krosenbrink den ELO-Stärksten Spieler als Gegner. Auch das Ausfüllen der Spielberichtkarte auf dem Kopf, führte nicht dazu, dass das Ergebnis auf dem Kopf gestellt wurde.

Schon nach recht kurzer Zeit konnte Jochem Mullink den vollen Punkt verbuchen, sein Angriff war zu stark für den Gegner. Leider erwischte Marcel einen schlechten Tag und er musste sich geschlagen geben. Kurz darauf spielte dann Bert te Sligte und Luc van Harxen remis und wenig später neutralisierte dann auch Svetlana Kloster ihren starken Gegner und teilte den Punkt.  Die drei noch offenen Partien beim Stande von 2,5 : 2,5 sahen aber alle gut für uns aus. Josef behielt in einer Skandinavischen Nebenebenvariante  die Übersicht. Zunächst gewann er einen Bauern und verbesserte weiter seine Position. Das Endspiel wollte sich sein Gegner nicht mehr zeigen lassen. Peter Bußwolder stand lange ausgeglichen hatte im Damenendspiel aber vorgerückte Bauern, die dann auch ausschlaggebend für seinen Erfolg waren.
Daniel Kloster hatte ein Endspiel mit Turm gegen Springer, das er sicher gewinnen konnte. (19.02.23 jk)

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